10-teilige Doku-Serie über den Balkan
EIN NEUER BLICK AUF DAS SÜDÖSTLICHE EUROPA
Für viele Menschen bedeutet „Balkan“ so etwas wie die dunkle Seite Europas. Jahrzehnte lang abgetrennt durch den Eisernen Vorhang, nach dessen Fall dem wirtschaftlichen Ruin nahe und durch blutige Nationalitätenkonflikte zerrüttet, gilt die Region am südöstliche Rand des Kontinents als hoffnungslos rückständig, gewalttätig und wenig Vertrauen erweckend. Das Negativbild von den „Zuständen am Balkan“, die nur wenig mit westlichen, demokratischen Werten gemein haben, sitzt tief – aber spiegelt es die heutige Realität wider?
Die TV-Dokumentarserie „Rückkehr nach Europa“ begibt sich auf eine zehnteilige Forschungsreise, um den Balkan mit frischem, unvoreingenommenem Blick neu zu entdecken. Von Novi Sad bis Istanbul, von Tirana bis Plovdiv wird der Subkontinent in großem Stil filmisch vermessen – der Zuseher erfährt Unbekanntes und Überraschendes, er erlebt die Schönheit von Regionen und Städten, Eigenarten der Kultur, aber auch Spannungen und Probleme, Altlasten der Vergangenheit und neue Sorgen und Hoffnungen der Menschen. Die Serie schildert hautnah die heutige Lebensrealität am Balkan und ermöglicht es so, seine Bewohner und ihre Situation – jenseits aller Klischees und Vorurteile – näher kennen zu lernen und ein wenig besser zu verstehen.
19.Juli bis 1. August 2007 - Albanien
An verschiedenen Drehorten fingen wir ein aktuelles Bild Albaniens ein.
2. bis 6. August 2007 - Mazedonien
Hier waren wir bei einer arbeitslosen Familie, zwei Hochzeiten und dem Bürgermeister von Kicevo.
2. bis 11. September 2007 Bosnien-Herzegowina
Im September gingen die Dreharbeiten in Bosnien-Herzegowina weiter.
30.1. - 1.2.2008 Serbien - Teildreh
Im Jänner und Feber 2008 wurde in Serbien aus aktuellem Anlass der dort laufende Wahlkampf zwischen den Demokraten und den Radikalen dokumentiert.
21.-24. Juli 2008 Serbien - Nachdreh
Auf Grund der politischen Änderungen wurde ein zweiter Dreh in Serbien notwendig.
21.7. - 5.8. 2008 Türkei
Ob die Türkei Teil Europas ist oder werden soll ist noch immer unklar. Wir wollen Licht in die aktuelle Situation bringen.